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Franz Weinelt Bauunternehmung
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Mit einer Beton­sanierung den Alterungs­prozess aufhalten

Aber wie? Ihr Team von Franz Weinelt Bauunternehmung aus München informiert Sie gern.

Was versteht man unter einer Beton­sanierung?

Stahlbeton ist einer der meist verwendeten Baustoffe unserer Zeit. Eine seiner Haupteigenschaften ist seine Festigkeit, trotzdem weisen auch Stahlbetonteile irgendwann Schadstellen auf und müssen instandgesetzt werden.

Neben großen Konstruktionen wie Brücken und Tunneln rücken in der Architektur vor allem Bauteile des Traggerüsts, wie Pfeiler, Stützen, Wände, Decken, aber auch Sichtbetonwände, Balkonplatten, Treppen u.v.m. in den Fokus.

Wie kommt es zu Schäden am Beton?

Die Ursache von Schäden an Beton liegt neben einer mangelhaften Bauausführung vor allem an eingedrungener Feuchtigkeit. Im Normalfall schützt Beton (hergestellt aus Zement, Wasser, Kies, Sand und einem Bindemittel) den innen liegenden Bewehrungsstahl vor Korrosion (= Oxidation = Rosten von Metall). Beim Alterungsprozess bildet der Beton durch das Kohlendioxid der Luft Kalkstein. Nach und nach verringert sich dadurch der pH-Wert, wodurch früher oder später Feuchtigkeit in den Beton eindringen kann und die Stahlbewehrung zu rosten beginnt. Dieser chemische Prozess wird als Karbonatisierung bezeichnet.

Als Folge der durch die Korrosion entstandene Volumenausdehnung treten Abplatzungen des Betons auf. Auf Dauer hat dies die Verminderung der Standfestigkeit bzw. eine erhebliche Schwächung des Bauteils zur Folge.

Faktoren, die die Karbo­natisierung beschleu­nigen

  • Hohe Luftfeuchtigkeit
  • Geringe Druckfestigkeitsklasse des Betons
  • Abgase aus Industrie und Verkehr
  • Salze (Streusalz, hoher Salzgehalt der Luft in Meeresnähe)

Welche Schritte sind bei einer Beton­sanierung nötig?

Bewehrungsschutz auftragen

Den aktiv ausge­statteten Bewehrungs­schutz voll­deckend auftragen.

Kontaktschicht aufstreichen

Kontakt­schicht mit der ersten Lage Reparatur­mörtel aufstreichen oder mit der Traufel auf­kratzen.

Reperaturmörtel auftragen

Den hochfesten Reparatur­mörtel satt und hohlraumfrei händisch oder maschinell auftragen.

Zunächst ist der Schaden zu prüfen:

  • Karbonatisierungstiefe mithilfe einer Lösung feststellen
  • Prüfen, ob Bewehrung bereits angegriffen ist

Wenn die Bewehrung bereits geschädigt ist:

  • Schadhaften Beton entfernen
  • Bewehrungsstahl entrosten (Behandlung mit Spezialmittel oder Wasser- /Sand-/Flammstrahlen)
  • Haftbrücke und Korrosionsschutz auftragen
  • Reprofilierung des Betons durch Auftrag von Grobmörtel
  • Mit Feinspachtel überarbeiten
  • Ggf. Auftrag einer Dichtungsschlämme oder einer Bitumenbeschichtung als dauerhafte Schutzschicht gegen Frost, Tausalze, Chemikalien

Da sich Schäden am Beton auf die komplette Tragfähigkeit des ganzen Gebäudes auswirken könne, empfiehlt sich die Sanierung durch einen Spezialisten.

Kosten einer Beton­sanierung

Die Kosten für eine Betonsanierung hängen vom Zustand der jeweiligen Bauteile und von den durchzuführenden Sanierungsmaßnahmen ab.

Bildquelle: PCI

Betonsanierung
  1. Korrosionsschutz
  2. Reparaturmörtel
  3. Betonfeinspachtel
  4. Oberflächenschutzsystem

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